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Wenn man sich die ersten Daten aus dem Mai 2021 ansieht, könnte man theoretisch einen Erfolg verzeichnen, keinen Strom vom Versorger eingekauft! Aber... diese Betrachtungsweise ist etwas kurz gesprungen, wenn man sich mal rein das Speichersystem ansieht: Wann wird dieser in der Realität genutzt? Nur wenn kein Direktverbrauch vorliegt und die Sonne keine Energie bereitstellt würde das Speichersystem diese Lage kompensieren.

202105 Direktverbrauch PV

Hier ist es im E3/DC Portal einfach zu ermitteln über den Wert "Batterie (Entladen)"... bis jetzt also ca. 209,39kWh. Dieses mit dem Markpreis des Stroms von 28Ct/kWh gerechnet, hat mich der Speicher echte 58,63€ (Brutto) gespart. Ist das so einfach? Nein, die Batterie wird in den Sommermonaten ineffizient, sie wird nicht entladen, nicht geladen und steht den Sommer über einfach nur schick rum, dieses Problem muss man einrechnen und hat (im Gegensatz zur Solarthermieanlage) im Sommer für uns eher den schlechteren Stand. Wichtig ist also auch hier die Betrachtung über das gesamte Jahr hin... da muss ich leider noch warten mit der Analyse! Es kribbelt in den Fingern!

Wir haben 2006 ein KfW60 Haus mit herkömmlichen Kalksandstein gebaut, hier war es schon damals eine Herausforderung, mit (für Verrückte) bezahlbaren Baustoffen diesen Wert hinzubekommen. Bei der Planung kommt man von Kuchenbacken auf Arschbacken, es fängt an von Perimeterdämmung bis hin zur EPS/XPS/PUR Schaumbeschaffenheit unter dem Estrich! Wenn man alle Entscheidungen hier mal final aufzählt, halten mich sicherlich einige von Euch für verrückt:

  • Erdberührend XPS 12cm um den Keller
  • Kellergeschoß unter dem Estrich PUR-Schaum 8cm verbaut (Wohnraum im Keller geplant)
  • Erdgeschoß XPS 6cm
  • Obergeschoß Styropor 4cm
  • UPONOR Noppen-Fußbodenheizungssystem 4cm Styropor
  • 12cm 30er Steinwolle hinter dem Klinker
  • Verblender (kein Klinker) ist ein (Vollstein-) Beton
  • 33cm 30er Vor-/ und zwischen Sparrendämmung im Dach
  • Zum Dachstuhl weitere 30cm 30er Dämmung als Abschluss zum nicht genutzten Dachboden
  • 20qm Solarthermieanlage von BUSO (Buschbeck Solartechnik)
  • 1000l Schichtwärmespeicher
  • Wolf Gas-Brennwertkessel
  • 7cm Abstand gelegte Fußbodenheizung (normal 14cm Noppen, je enger desto mehr Wärmeleistung pro qm und damit bei gleicher Wärmeleistung kann man geringere Vorlauftemperaturen fahren)
  • Wasserführender Kamin im Wohnzimmer
  • Schueco-Fenster U-Wert vom Rahmen und Glas ist im Jahr 2006 höchster Standard, aber grade nicht zur Hand

Alle diese Maßnahmen haben ne Menge Geld gekostet, sich aber über die Langzeitanalyse auch gelohnt! Die Solarthermieanlage hat eine durchschnittliche Deckung von 57% pro Jahr für Warmwasser und Heizung ergeben… die 192qm Fußbodenheizung mit einer geringen (im Winter 35 Grad und Sommer 26 Grad) Vorlauftemperatur tragen echt zu einer hohen Abdeckung bei. Um das mal in Zahlen auszudrücken, wir haben derzeit einen Abschlag von 52€ für Gas im Monat!

Jetzt im Jahr 2020 kommt die neue fixe Idee auch die Stromrechnung von derzeit 5500kWh im Jahr noch zu drücken und mit einer PV Anlage gegenzuarbeiten! Nach der Evaluierung von einigen Größen und Herstellern ist die Wahl auf die hier dargestellt Konfiguration gefallen. Die Firma B&W Energy aus Heiden hat mich hier sehr gut beraten und für eine Sorgenlose Umsetzung gesorgt.

Lohnt sich der Stromspeicher oder ist das nun ein teures Hobby?

Inspiriert von diesem Artikel werde ich gleiche Berechnungen auf Basis meiner Anlage erstellen.

37 x Q.PEAK DUO-G8 360W (22 Stk. Süd 40 Grad; 15 Stk. Süd Garage ca. 30-40 Grad) ergibt 13,32kWp auf 66,31qm

Speicher E3/DC S10 E PRO AI13 (13kWh)

Wallbox E3/DC easy connect flex

 

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